So langsam bin ich wieder unter den Lebenden. War das ein Wochenende! War das eine Nacht! Nachdem wir bereits am Freitag und Samstag auf dem Roncalliplatz zuerst Wolfgang Niedecken mit der WDR-Bigband und dann BAP genossen haben, gab es einen Tag später, am Sonntagabend, im Chlodwigeck – „In der Kneip‘, wo mir sons och sinn“ – ein Wohnzimmerkonzert der feinsten Sorte. Drei Tage geballte KölschRock-Power!

Freitag: Niedecken & die WDR-Bigband – Ein perfekter Auftakt
Es begann mit einem Knall – oder besser gesagt: mit einem Sound, der den Roncalliplatz am Kölner Dom zum Beben brachte. Wolfgang Niedecken, Frontmann von BAP, betrat die Bühne, begleitet von der WDR-Bigband. Was für eine Kombination! Die Bigband gab den Songs eine neue, jazzige Tiefe, während Niedeckens Stimme und seine typische Bühnenpräsenz die Menge sofort in ihren Bann zogen. Klassiker wie „Verdamp lang her“ oder „Kristallnaach“ klangen in dieser Besetzungsform frisch und doch vertraut. Ein Abend, der Lust auf mehr machte – und wir wussten: Das war erst der Anfang.

Samstag: BAP live – Pure KölschRock-Euphorie
Der nächste Tag gehörte ganz BAP. Und was für ein Konzert! Die Band spielte bekannte und so manch anderem weniger bekannte Songs, die Menge sang jeden Refrain mit, als gäbe es kein Morgen. „Alexandra, nit nur do“ oder „Arsch huh, Zäng ussenander“ – die Stimmung war elektrisch. Niedecken und seine Band zeigten einmal mehr, warum sie seit Jahrzehnten die Herzen der Fans höher schlagen lassen. Die Energie auf der Bühne war ansteckend und spätestens beim ersten „Kölle, du bist wunderbar“ war klar: Hier feiert eine Stadt ihre Helden. Ein Abend, der unter die Haut ging und bei dem jede:r im Publikum das Gefühl hatte: Das hier ist unser Moment.

Sonntag: Wohnzimmerkonzert im Chlodwigeck – Intim und unvergesslich
Und dann kam der Höhepunkt – oder vielleicht besser: der perfekte Abschluss. Im Chlodwigeck, in einer Atmosphäre, die mehr an ein Wohnzimmerkonzert als an einen Konzertauftritt erinnerte, gab es ein schweißtreibendes Kneipenkonzert der Extraklasse. Hier, vor der Wand, auf dem der Jupp aufgemalt ist, und mit einem Kölsch in der Hand, wurde die Musik noch persönlicher. Die Band spielte akustisch, die Stimmen der Fans waren lauter als je zuvor, und die Nähe zu den Musiker:innen machte den Abend magisch. Es war, als würde man mit alten Freunden in der Stube sitzen – nur dass diese Freunde zufällig die besten Musiker der Stadt waren.
Wenn du magst, schaue dieses Youtube-Video (ab Minute 1:24), in dem ich auftauche. Ja, ich war einer der ca. 50 geladenen Gäste dieses Abends!

Drei Tage, die man nie vergisst
Drei Tage, drei unvergessliche Erlebnisse. Von der großen Bühne mit der WDR-Bigband über das ausverkaufte BAP-Konzert bis hin zum intimen Wohnzimmerkonzert – dieses Wochenende war eine Hommage an den KölschRock in all seinen Facetten. Und während ich jetzt, vier Tage später, daran zurückdenke, spüre ich immer noch dieses Kribbeln. Denn eines ist klar: Solche Momente sind es, die das Leben ausmachen.
Warst du dabei? Oder hast du deine eigene BAP-Geschichte? Erzähl sie mir in den Kommentaren! 🎸🍻